Die echten Bären Bereits am Freitag ist das zweite Zwillingsbärchen im Nürnberger Zoo verstorben. Auf der Überwachungskamera war am Vormittag ein Kräfteabbau des jungen  Eisbären zu beobachten. Kurz darauf zeigte sich Vera, die Mutter,  sehr aufgeregt und verließ schnaubend ihre Höhle. Das Eisbärenkind wurde tot im Stroh gesichtet.

"Die Ursache für das schnelle Dahinsiechen ist nicht bekannt", teilte Tiergartendirektor Dag Encke in einer Pressemitteilung mit, "ich bedaure den negativen Verlauf der zweiten Aufzucht der mit sechs Jahren noch jungen Mutter sehr."

Die Zwillinge waren am 21.November geboren worden. Eines der kleinen Eisbären ist bereits am Montag gestorben. Auch hier ist die Todesursache unklar. Man hofft nun darauf, dass Vera ihre toten Jungen nicht auffrisst, um die Kadaver untersuchen zu können. Ein derartiges Verhalten der Mutter wäre allerdings nicht ungewöhnlich.

Vilma, eine weitere Eisbärendame, hatte im Dezember 2007 ebenfalls Nachwuchs bekommen. Die vermutlich zwei Jungtiere waren allerdings wenige Tage danach nicht mehr auffindbar. Der Tiergarten vermutet, dass sie gestorben und von ihrer Mutter aufgefressen worden sind. Vilma lebt mittlerweile im Zoo Rostock.