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Wartungsarbeiten

Figurenbeuteschnitzerin Birgit Jönsson

Birgit Jönsson ist eine freischaffende Holzbildhauerin mit starker Spezialisierung zur Figurenbeutenschnitzerin.
Sie ist eine der letzten Holzschnitzer(innen), die diese aufwändige Arbeit beherrscht. Um eine dieser riesiegen Skulpturen anzufertigen, zückt die Holzschnitzmeisterin dafür die Motorsäge, schneidet die groben Formen ihrer Figuren vor. Mit Schnitzeisen werden die Bienenhäuser dann in ihren feinen Formen als Bären, Zimmermänner, Imker, Kühe oder auch als menschliche Gestalt vollendet.


Auf dem Foto sieht man die 1996 entstandene Figur "Drohender Bär". Die etwa 2m hohe Beutefigur steht im Zeidlermuseum Nürnberg/Feucht. Das Flugloch befindet sich im Maul

Figurenbeute

Was sind eigentlich Bienenbeuten?
Beuten werden in der Imkerei als Behausung (Beute) von Honigbienen verwendet. Besonders im 18. und 19. Jahrhundert war es beliebt, Bienenbeuten in Menschen- oder Tiergestalt zu schnitzen. Dabei sollten ursprünglich kriegerisch gestaltete Beuten drohendes Unheil von den Bienen fernhalten. Später ging man dazu über die Beuten zur Zierde und Schmuck der Bienenstände anzufertigen.
Das Verbreitungsgebiet dieser künstlerisch gestalteten Figurenbeuten umfaßte die Slowakei, den südlichen Teil von Groß- und Kleinpolen, Schlesien, Sachsen und Thüringen.
Heute findet man Figurenbeuten hauptsächlich noch in Polen und nahe Flensburg.
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