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Schweizer Bär mit Sender versehen

Die echten Bären

Wie das Schweizer Amt für Umwelt  (Bafu ) bekannt gibt wurde am gestrigen Sonntag,12.08.07 ein Bär im Ela-Gebiet zwischen Julier- und Albulapass eingefangen und mit einem Sender versehen werden.


Der Bär wurde mit einem Narkosegewehr beschossen und dann mit einem Sender versehen. Durchgeführt wurde diese Aktion von einem Team des Amt für Jagd und Fischerei Graubünden.
Beim Bär handelt es sich um ein 98 kg schweres Männchen. Ob es sich um JJ3, MJ4 oder ein drittes Tier handelt, kann erst nach der Analyse der Blutproben gesagt werden.

Dank des Senders kann die Wanderung des Bären nun besser überwacht werden. Sollte er sich wiederum Viehherden oder Siedlungen nähern, wird er mit Gummischrot oder Knallerbsen erschreckt. Wenn der Bär in der dicht besiedelten und genutzten Kulturlandschaft der Schweiz nicht scheu bleibt und Distanz zu Menschen wahrt, wird er zum Problem und könnte irgendwann sogar zum Risiko werden .

Da sich der Bär in den letzten Wochen des öfteren ohne Scheu in der Nähe von Siedlungen in der Gegend um Tiefencastel aufgehalten hatte, war diese Massnahme erforderlich geworden.


Die Schweizer unterscheiden zwischen drei Bärentypen:

1. "Unauffälliger Bär": lebt zurückgezogen in waldreichen Gebieten, meidet Menschen grundsätzlich, richtet nur manchmal Schaden an.
2."Problembär": bringt den Menschen und seine Siedlungen mit Nahrung in Verbindung, richtet viele Schäden an, verliert mit der Zeit die natürliche Scheu. Problembär soll eingefangen und vergrämt werden.
3. "Risikobär": wird aggressiv und bedroht Menschen oder greift sogar an. Muss abgeschossen werden.

Notiz:
Quelle: Bundesamt für Umwelt Schweiz

Schweizer Bär mit Sender versehen

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