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Ursus arctos californicus




Kalifornischer Grizzley

Der Kalifornische Grizzley (eine  Unterart des Braunbären), war auch als „Goldbear“ bekannt und hatte ein gräuliches braunes Fell.
Ursus arctos californicus war eher der Waldtyp des Bären, allerdings wurde er dorthin vom Menschen zurückgetrieben, denn einst bewohnte er auch die westlichen Prärien und man fand ihn sogar manchmal zwischen grasenden Bisonherden. Noch bis vor wenigen Jahrhunderten kam dieser Bär in fast allen Weststaaten der USA vor, auch als die östlichen Bärenvorkommen längst ausgerottet waren gab es noch viele Kalifornische Grizzlies. Was ihn von anderen Braunbären unterschied war vor allem sein Kopf der etwas abgeflachter und länglicher war als bei den anderen Unterarten Nordamerikas, auch war sein Fell dem westlichen Klima entsprechend angepasst und etwas dünner als das der nördlichen Bären. Trotzdem waren Kalifornische Grizzlies sehr große Bären die mitunter 500 Kg wiegen konnten.

 

Das Ende für diese Bärenart begann, als die Siedler den Osten bereits von Indianern entvölkert und komplett besiedelt hatten. Nun zogen sie auch nach Westen und auf einer Spur toter Bisons konnte man ihnen folgen. Nun begann auch die Jagd auf den Kalifornischen Grizzly. Zuerst wurde er aus Nevada und Arizona verdrängt und schon um 1880 kam diese Unterart nur noch im tiefsten Kalifornien vor. Für die schießwütigen Cowboys galt es als großer Triumph Bär für Bär zu erlegen. Schon nach kurzer Zeit war der Kalifornische Grizzly selten geworden.

1911 starb der letzte Bär dieser Art im Zoo von San Francisco. Seitdem ziert er die Flagge des Staates.

 

 

 

 

 

 

Siehe auch:
[ Braunbär ] [ Grizzly ] [ Kalifornischer Grizzley ]






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