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Tanzbären




Bärennasen sind besonders empfindlich und das wird bei der Abrichtung von Tanzbären ausgenutzt: Um sie an einer Kette herumführen zu können, wird den Braunbären ohne Narkose ein Metallring durch die Nase gezogen. Der Ring verursacht ihnen an dieser hochsensiblen Stelle starke Schmerzen, beim leichtesten Ziehen des Besitzers gehorcht der Bär sofort. Auch die „Tanzausbildung“ ist grausam: Das Bärenjunge wird auf glühende Holzscheite oder eine heiße Metallplatte gezerrt. Um sich nicht zu verbrennen, hebt es abwechselnd seine schmerzenden Tatzen. Dazu wird immer wieder das gleiche Lied gespielt. Bald verbindet der Bär die Musik mit dem Schmerz in den Pfoten und lernt so, sich auf Kommando aufzurichten und die Beine zu heben.

Leider wird diese grausame "Ausbildung" noch immer in einigen osteuropäischen Ländern angewandt. Weil die Bären durch ihr vermeintliches Tanzen Touristen anlocken, ernähren sie mitunter ganze Familien. Glücklicherweise konnten in der Vergangenheit einige von ihnen durch Tierschützer freigekauft werden. Diese Bären leben nun in Bärenparks.

Links zu Bärenauffangstationen, bzw. Bärenparks

Bärenwald Müritz

Bärenpark Worbis

Bärenpark Schwarzwald (in Planung)

Bärenwald Arbesbach/Österreich

Siehe auch:
[ Braunbär ]






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Bärenlexikon

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