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Südamerikanische Nasenbären ( Nasua nasua ) leben in nahezu ganz Südamerika, von Kolumbien und Venezuela bis Uruguay und das nördliche Argentinien. Ihr Lebensraum sind Wälder aller Art, von tropischen Regenwäldern über Flusswälder bis Gebirgswälder in 2500 Meter Seehöhe.
Die Fellfärbung der variiert von rötlichbraun bis grau, die Unterseite ist heller, fast weißlich. Die kurzen, kräftigen Füße sind schwarz gefärbt, der Schwanz ist auffallend geringelt.
Der langgestreckte Kopf ist durch die verlängerte Schnauze charakterisiert, diese ist sehr beweglich und dient dazu, im Boden nach Nahrung zu suchen. Entlang der Schnauze sind weiße Zeichnungen zu sehen, diese sind aber weniger stark ausgeprägt als beim Weißrüssel-Nasenbären. Die Ohren sind kurz und abgerundet. Südamerikanische Nasenbären erreichen eine Kopfrumpflänge von 41 bis 67 Zentimeter, eine Schwanzlänge von 32 bis 69 Zentimeter und ein Gewicht von 3,5 bis 6 Kilogramm.
Die tagaktiven Tiere sind Allesfresser.
Weibliche Tiere leben zusammen mit Jungtieren in Gruppen von bis zu 20 Kleinbären, während die männlichen erwachsenen Tiere allein leben. Nur zur Paarung dürfen männliche Tiere sich den Weibchengruppen nähern. Nachdem der männliche Nasenbär die Paarung mit jedem Weibchen in der Gruppe vollzogen hat, wird er von den Weibchen vertrieben.
Die Tragzeit beträgt 74 bis 77 Tage. Dann bringt jedes Weibchen bis zu sieben junge Nasenbären zur Welt. Etwa sechs Wochen verbleibt das Muttertier mit dem Nachwuchs in einer selbst errichteten Blätterhöhle. Danach stößt es wieder zur Gruppe.
Südamerikanische Nasenbären sind etwa im Alter von zwei Jahren geschlechtsreif.
Siehe auch:
[ Nasenbär ] [ Nasua ] [ Kleinbären ]
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