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Wartungsarbeiten

Zoobären

Auch wenn sich die Situation für alle Tiere in deutschen Tierparks entscheidend gebessert hat, gibt es immer noch Zoos in denen Bären und andere Tiere nicht artgerecht gehalten werden. Ein wichtiger Appell deshalb an Sie:

Besuchen Sie keine schlecht geführten Tierparks und/oder Zoos! Je weniger Einnahmen durch Eintrittsgelder kassiert werden, desto wirtschaftlich unrentabler und schlussendlich unattraktiver wird der Zoo für dessen Betreiber.

 


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Pro und Kontra Zoohaltung

Viele Bärenarten sind vom Aussterben bedroht. Zoos üben daher eine wichtige Funktion bei der Arterhaltung aus. Durch die Erforschung der Lebensgewohnheiten, Information über Bedrohung einzelner Arten und durch die Koordination der Zucht auf internationaler Ebene, helfen die Zoos heute mit, den Bestand der Bären zu erhalten, wenn nicht gar zu erhöhen. So können, wenn es die Umstände erlauben, auch Bären manchmal wieder ausgewildert werden.

Das war leider nicht immer so. Früher fristeten viele Bären, genau wie andere Zootiere, oft ein jämmerliches Dasein in Zoos oder Tierparks. Eingepfercht in viel zu engen Käfigen zeigten sie oft Verhaltensstörungen wie rhythmisches Kopfwackeln, dem Laufen auf der Stelle  oder dem Auf- und Abhüpfen. Erst in jüngster Vergangenheit wurden vielerorts neue, moderne Bärengehege gebaut.

Wie sollte eine moderne Bärenanlage aussehen?

Das wichtigste ist natürlich ausreichend Platz für die Pelztiere. Außerdem sollte eine Bärenanlage an die natürliche Umgebung erinnern, die ein frei lebender Bär kennt. Dazu gehören Bäume; Felsen, Wasser Gras und Büsche. Außerdem lieben die Bären es, wenn sie alte morsche Baumstämme untersuchen können. Viele Bären graben sich auch gerne Kuhlen oder Höhlen in Sand, Lehm oder Erde.
Auch für ausreichend Beschäftigung sollte ein vorbildlicher Zoo sorgen, denn Bären sind sehr aktive Tiere. Frei lebend sind sie ständig mit Nahrungssuche beschäftigt. Zum Glück bieten heute viele Zoos ihren Tieren ein maßgeschneidertes Beschäftigungsprogramm. 
So wird den Tieren das Futter nicht mehr serviert, sondern die Petze müssen sich ihre Nahrung suchen. Die Tierpfleger verstecken mitunter das Essen in hohlen Bäumen oder unter Steinen. Oft können die Tiere das Futter erst durch das Erklettern hoher Bäume erreichen. Eisbären erhalten ihre Nahrung in Eisblöcken, die sie erst bearbeiten müssen.

Publiziert am: Sonntag, 28. Januar 2007 (6228 mal gelesen)
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