Quick links: Springe zum Inhaltsbereich der Seite, Springe zur Seitennavigation, Springe zur Suche.

Wartungsarbeiten

Bärlauch

Allium ursinum

BärlauchDer Bärlauch hat viele Namen: Wilder Knoblauch, Knoblauchrauke, Waldknoblauch, Hexenzwiebel, Waldherre, Ramsen und Zigeunerlauch sind nur einige davon. Man findet ihn in fast ganz Europa.

 

 

 

 

 

 


-- Werbung --


Im März beginnt der Austrieb aus der Zwiebel, bis Ende Juni ist Wachstum und Blüte abgeschlossen. Der Bärlauch steht mittlerweile auf der Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Pflanzen und sollte im Wald nicht gepflückt werden. Dafür bieten immer mehr Händler die Pflanze auf dem Markt oder zur eigenen Anzucht an. Die lanzettförmigen Blätter werden 20-30 cm groß. Vorsicht: die Blätter des Bärlauchs ähneln den giftigen Blättern des Maiglöckchens, die aber nicht nach Knoblauch riechen.

Man verwendet in der Küche nur Blätter, die vor der Blüte geerntet wurden. Bärlauch ist sehr bekömmlich und eine Alternative zu Knoblauch Man verwendet ihn in Suppen, Soßen, zum Würzen, für Pastateig oder Pesto. Wie Schnittlauch kann Bärlauch nur frisch verwendet werden, getrocknet oder tiefgefroren verliert er seine Würzkraft.

Bärlauch spielt in der Naturmedizin eine bedeutende Rolle. So wird das Kraut zur Entschlackung und Förderung der Blutzirkulation und zur Senkung des Blutdrucks und des Cholesterinspiegels eingesetzt.

Der Bärlauch erhielt seinen Namen gemäß der Sage, dass  die Bären nach langem Winterschlaf bärenhungrig ihre Höhle verließen und sich als Erstes an den frisch ergrünten Bärlauchpflanzen labten um zu neuen Kräften zu kommen.

Publiziert am: Sonntag, 28. Januar 2007 (4003 mal gelesen)
Copyright © by baeren.pewro.de

Druckbare Version  Diesen Artikel an einen Freund senden

[ Zurück ]