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Bärenklau / Riesenbärenklau (Heracleum mantegazzianum)

auch Herkuleskraut

Der Riesen-Bärenklau ist eine bis zu 3,4 m hohe krautige Staude mit sehr großen, dekorativen Doldenblüten.Die mäßig dicht behaarten Stängel der Pflanze sind an der Basis im Durchmesser 2–10 cm dick. Sie besitzen oft zahlreiche große dunkle oder weinrote Flecken.

Die Blätter des Riesen-Bärenklaus erreichen normalerweise eine Länge von 1 m, können jedoch auch 3 m lang werden. Sie können dreiteilig oder fünf- bis neunteilig gelappt sein. Die seitlichen Blattabschnitte können über 1 m lang und mehr als 20 cm breit werden. Sie sind meist wiederum tief geteilt.

 

 

 

 


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BärenklauBeim Umgang mit der Pflanze ist große Vorsicht geboten. Der Riesen-Bärenklau bildet photosensibilisierende Substanzen, die in Kombination mit Sonnenlicht phototoxisch wirken. Bloße Berührungen und Tageslicht können bei Menschen zu schmerzhaften Quaddeln oder sogar schwer heilenden Verbrennungserscheinungen (Photodermatitis) führen. Es wird deshalb empfohlen, bei der Bekämpfung der Pflanze vollständige Schutzkleidung zu tragen, zu der auch ein Gesichtsschutz gehört.

2008 wurde der Bärenklau zur Giftpflanze des Jahres gewählt.

Publiziert am: Sonntag, 13. Juli 2008 (8964 mal gelesen)
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